Kommunikation verstehe ich in einem sehr umfassenden Sinn.
Sie ist die lebendigste und auffälligste Seite an uns Menschen.
Wir sind das „animal communicationis“, das kommunikative „Tier“ oder Wesen.
Wir sind dermaßen mit unseren Mitmenschen verwoben, dass wir ohne sie gar nicht existieren können.
Menschen müssen uns jahrelang aufziehen und ohne Zuwendung verkümmern wir unweigerlich.

Da verwundert es aber, wie groß unsere Hilflosigkeit ist, wenn wir mal die gewohnten Bahnen verlassen.
Konfrontiert mit überraschenden Situationen, verstummen wir sogleich. 
Z.B. auf Reisen bei befremdlichen Kulturerscheinungen, im Streit mit undurchsichtigen Vorwürfen, im Liebesspiel mit feinsten Gefühlen und Gesten.

Unsere Komfortzone ist relativ klein und durch Gewohnheiten bestimmt. Jenseits davon wartet ein riesiges Lernfeld.
Wie bei jeder Reise ins Unbekannte braucht es Vorbereitung und Training.

Da ist die Reise zu den Quellen der Kommunikation, bei der wir uns Grundlegendes und Prinzipielles anschauen.
Da ist der Streifzug über die Schlachtfelder der Kommunikationskriege, die bis heute toben.
Da ist das Inselspringen zu den Stellen, wo sichere Kommunikation gedeiht.
Da ist die Gartentour zu den Anlagen der Meister der Kommunikation.